KATEGORIEN:

Vom Zivi zum Schatzmeister

Meine Karriere in der Behindertenhilfe

Nach meiner Ausbildung zum Informationstechnischen Assistenten im Jahre 2003, mussten Männer in Deutschland noch den Bundeswehr oder Zivildienst antreten. Da ich in der Gemeinde St. Maria unter dem Kreuz in Düsseldorf-Unterrath als Jugendleiter tätig war und es immer hieß, wenn du Zivi machst, dann im „Juppes“, umgangssprachlich für das Haus St. Josef, habe ich mich dazu entschlossen meinen Zivildienst dort anzutreten. Als Zivildienstleistender wurde ich in der Pforte eingesetzt und hatte somit die Gelegenheit, alle Bewohner/-innen und Mitarbeiter/-innen kennen und schätzen zu lernen.

Nach meiner Zivildienstzeit habe ich als studentische Aushilfe weitergearbeitet. Ich durchlief verschiedene Bereiche wie „Juppes Pann“, den eigenen Catering-Service, die Küche, den technischen Dienst und die Verwaltung.

Nach dem erfolgreichen  Abbrechen meines Studiums, durfte ich weiter in der Verwaltung arbeiten und ich bekam die verantwortungsvolle Aufgabe, die Treuhandgelder unserer Bewohner/-innen zu buchen.

Nachdem ich einige Zeit die Buchungen unsere Bewohner/-innen gemacht hatte, entschloss sich die damals verantwortliche Kollegin nach mehr als 20 Jahren in Rente zu gehen und mich für diese verantwortungsvolle Aufgabe vorzuschlagen.

Somit wurde ich im Jahr 2009 der Schatzmeister im Haus St. Josef.

Mit der Übernahme der neuen Aufgabe bekam ich weitere Einblicke in die betriebswirtschaftlichen Abläufe in unserem Haus.

Im Jahr 2011 entschloss ich mich dann eine Weiterbildung zum Fachwirt für Sozial und Gesundheitswesen (IHK) zu absolvieren. Dabei wurde ich seitens der Einrichtungsleitung und von den Kollegen/-innen in der Verwaltung sehr unterstützt. Im darauf folgenden Jahr schloss ich diese Weiterbildung erfolgreich ab.

Mittlerweile arbeite ich nun im sechzehnten Jahr im Haus St. Josef und wie es so ist, kamen weitere Aufgaben nach und nach dazu. Unter anderem bin ich für den Fuhrpark verantwortlich und werde zukünftig auch mehr in die Öffentlichkeitsarbeit einbezogen.

Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen, die dem Haus St. Josef und somit auch mir in Zukunft bevorstehen. Ich bin überzeugt, dass Themen wie Umweltmanagement, Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes und neue Wege in der Öffentlichkeitsarbeit  große Herausforderungen sind, uns aber auch neue Chancen bieten.

Daniel El Farash

Mehr über das Haus St. Josef in Düsseldorf erfahren Sie hier: Haus St. Josef